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Das Kartenzählen beim Blackjack

Online Blackjack Kartenzählen: Wenn es einen Mythos im Blackjack gibt, dann ist dieser sicher das Kartenzählen. Nun gut, wir möchten hier bei www.online-blackjack.at grundsätzlich nicht lange um den heißen Brei herumreden, nur um Sie am Ende dann enttäuschen zu müssen.

Also sagen wir es lieber gleich: Das Kartenzählen im Online Blackjack ist und bleibt ein Mythos und funktioniert nicht. Warum? Ganz einfach, weil die Karten hier von einem virtuellen Dealer gegeben werden, der im Endeffekt ein Computeralgorithmus ist. Und dieser mischt das komplette Kartendeck nach jeder gespielten Hand.

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Geschichte des Kartenzählens beim Blackjack

Zunächst wollen wir Ihnen die Anfänge der Spieltechnik natürlich nicht vorenthalten, denn gerade diese sind ein wahrer Stoff für Hollywood-Drehbücher. Das Kartenzählen ist nämlich genau das, womit die Profis früher die Casinos reihenweise ausgetrickst haben.

Hier ist die Wortwahl übrigens beabsichtigt: Ausgetrickst wurden die Casinos in der Tat, aber nicht betrogen, denn das Kartenzählen an und für sich ist nicht illegal. Es ist nur kompliziert und nicht von jedermann leicht zu bewerkstelligen. Für alle, die sich die Technik dennoch aneignen wollten, galt vor allem ein Buch als die Bibel des Kartenzählens.

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Beat the Dealer“ wurde von dem Mathematiker Edward Oakley Thorp geschrieben und erschien im Jahr 1962. Und es schlug ein wie eine Bombe. Zurecht: Thorp wurde zum Begründer des Kartenzählens beim Blackjack und schaffte es, die bisherigen Dynamiken in den Spielcasinos auf den Kopf zu stellen.

Anders als bisher hatten Blackjack Spieler nun ein mathematisches Konzept zur Hand, mit dem sie sich tatsächlich einen statistischen Vorteil gegenüber der Bank erarbeiten können. Wie Sie vielleicht schon wissen, ist es sonst selbst mit einer perfekt angewandten Basis-Strategie nicht möglich, auf lange Frist einen Gewinn herauszuspielen.

Grundsätzlich verlieren Sie einen Teil Ihres Einsatzes an die Bank, und wenn es nur ein kleiner Bruchteil ist, den Sie vermutlich kaum bemerken werden. Durch Thorps System hat sich das Blatt allerdings zu Gunsten der Spieler gewendet. Nun möchten wir Ihnen in groben Zügen das Prinzip erklären, auf dem das System des Kartenzählens basiert.

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Kartenzählen mit System

Soweit so gut: Nun wissen wir, dass sich einige Blackjack Spieler in der Vergangenheit durch das Kartenzählen, insbesondere durch die Anwendung von Thorps theoretischem Input, ein goldenes Näschen verdient haben. Grundsätzlich gibt es verschiedene Systeme mit denen Karten gezählt werden können.

Manche dieser Systeme sind recht einfach zu durchschauen, während andere etwas komplizierter sind. Fangen wir zunächst mit dem einfachen System an, bei dem jede vom Dealer gezogene Karte in einer von drei Wertekategorien eingeteilt wird: positiv, negativ oder null. Je nachdem welche Karten gezogen werden, wird ein Punkt zur Zählung addiert, von ihr abgezogen oder die Zählung bleibt gleich.

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Bei dem sogenannten „Hi-Lo“-System zählen alle Karten mit einem Wert von zehn bzw. elf, also die Zehn, Bube, Dame, König und Ass, einen Minuspunkt. Hat die Karte einen Wert zwischen zwei und sechs, wird ein Punkt zur Zählung hinzugefügt. Bei einem Wert von sieben, acht oder neun ist die Auswirkung neutral und somit bleibt die Zählung gleich. Um die unterschiedliche Anzahl an Kartendecks miteinzuberechnen, wird diese Zählsumme durch die noch verbleibenden Decks geteilt.

Je höher die resultierende Zählung im Laufe der Partie wird, desto mehr sollten Sie setzen. Warum ist ganz leicht erklärt: Eine positive Summe bedeutet gleichzeitig, dass noch viele Karten mit einem Zehnerwert im Umlauf sind. Das bedeutet für Sie zwei Dinge: Einmal ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Ihnen gleich zu Beginn ein Blackjack ausgeteilt wird. Und zum anderen ist es wahrscheinlicher, dass der Dealer durch seinen Zugzwang schneller die 21-Punkte-Grenze überschreitet.

Übrigens: Dieses „Hi-Lo“-System wurde von einem Mann namens Harvey Dubner entwickelt, und zwar unabhängig von dem sogenannten „Ten-Count-System“ durch das Thorps Bestseller berühmt geworden ist. In den Grundzügen ähneln sich beide Systeme dennoch. Thorp hatte gleichermaßen wie Dubner jeder Karte einen Zählwert zugeordnet, der dem Spieler als Richtlinie der verbleibenden Karten im Deck zur Verfügung steht.

Ein signifikanter Unterschied ist jedoch, dass alle Zehner-Karten bei der Zählung minus neun Punkte zählen, während für alle anderen plus vier Punkte addiert werden. Letzteres gilt übrigens auch für das Ass. Interessant zu wissen: In der überarbeiteten Version von seinem Buch „Beat the Dealer“ stellte Thorp dann das „Hi-Lo“-System ebenfalls vor.

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Kartenzählen im 21. Jahrhundert

Soweit so gut, der Spieler hatte also tatsächlich die Möglichkeit sich optimal auf eine Partie Blackjack vorzubereiten und so richtig Geld abzuräumen. Aber es hat natürlich nicht lange gedauert, bis die Casinos davon Wind bekommen haben, dass sie auf einmal weniger Geld als üblich einnahmen.

Und so steuerten die Casino Betreiber gegen: Es wurden professionelle Überwachungssysteme installiert, die speziell dafür entwickelt wurden, verdächtige Spieler zu identifizieren und das Personal auf sie aufmerksam zu machen. Da ein jedes Casino das Hausrecht besitzt, kann es diese Spieler bitten, die Spielhallen zu verlassen, und sogar ein Hausverbot erteilen.

Eine weitere Maßnahme war es, die Anzahl der Kartendecks zu erhöhen. So wurde das Zählen für die Spieler komplizierter. Und der Dealer konnte zudem den kompletten Kartenstapel dann austauschen, wenn eine mögliche Kartenzählstrategie gerade erfolgreich werden könnte.

Kartenzählen im Live Dealer Blackjack?

Eine fortschrittliche Technologie bringt auch immer ganz neue Probleme mit sich. So ist es auch im Live Dealer Blackjack der Fall. Theoretisch könnte man nämlich meinen, dass es sich bei dem Setup um ein Paradies für Kartenzählen handelt.

Führen Sie sich einfach folgendes Szenario vor Augen: Ein echter Tisch mit echtem Kartenstapel, der nicht nach jeder Runde vom Computer automatisch neu gemischt wird und die Freiheit, mit einem Stift und Zettel die Karten ohne Weiteres mitzuzählen. Wo ist der Haken?

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Das Ganze hört sich in Theorie ja schön an, aber: Wie bereits erwähnt, wissen auch die Betreiber von Live Dealer Casinos genau über diese Strategien Bescheid. Um einem möglichen Verlust vorzubeugen, werden die Kartenstapel regelmäßig ausgetauscht, und zwar ungefähr sobald die Hälfte der Karten verbraucht ist. Denn zu diesem Zeitpunkt können die Kartenzähler noch keine klaren Aussagen über die verbleibenden Karten im Deck treffen.

Unser Fazit für Sie: Das Kartenzählen ist ein interessantes Thema mit tollen Geschichten und viel Reiz. Heutzutage ist damit jedoch kaum noch Geld zu verdienen, erst recht nicht, wenn Sie Online Blackjack spielen.

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